Reisetagebuch 2010/11
by Jürgen Lusuardi
Reisetagebuch 1.Teil 2010/11![]() Beginnen wir dort, wo wir aufgehört haben. Im April fuhr ich nach Koh Chang, um mich ein paar Tage zu erholen. Dort bin ich auf einige Kinder aus Kambodscha getroffen, die im Wald eine kleine Schule besuchen.Diese Kinder leben mit ihren Familien, wenn sie eine haben, an der Armutsgrenze. Sie wohnen in einfachen Hüten ohne jegliche Hilfsmittel, bis auf die Unterstützung eines einzelnen thailändischen Mannes, der für sie eine kleine Schule mit Strohdach gebaut ... Weiter lesen... |
Reisetagebuch 2.Teil 2010/11![]() Wie beim letzten Mal versprochen, werde ich euch diesmal von den Kindern berichten, die wir in Pattaya unterstützen. Zunächst die Neuigkeiten über die Kleinsten aus den Armenvierteln. Es gibt ein Neugeborenes in einem der Slums. Sein Name ist Nat, und obwohl er etwas Untergewicht hat, ist er, wie alle Säuglinge dieser Erde, voller Energie. Seine Mutter lebt in einer ... Weiter lesen... |
Reisetagebuch 3.Teil 2010/11![]() Liebe Freunde,diesmal bin ich ziemlich in Eile, denn es gibt viel zu erzählen…die erste Geschichte ist ein gelungenes Beispiel für „ gemeinsame“ Hilfe, weil Liebe, Engagement und Solidarität aller Beteiligten so perfekt harmoniert haben.Am 10. November bekam ich den Anruf eines Freundes einer anderen Organisation, der mich bat 145 Kindern im Norden Thailands zu helfen. Sie leben in Pai, der Provinz Mae Hong Son und stellen eine ethnische Minderheit dar, wie die Karen und Mhong ... Weiter lesen... |
Reisetagebuch 4.Teil 2010/11![]() Wenn man sich entscheidet in ein öffentliches thailändisches Krankenhaus zu gehen, erlebt man unglaubliche und herzergreifende Situationen. Man sieht eine Wirklichkeit, die kein Tourist jemals sehen wird. Wir verbrachten dort zu Weihnachten ein paar Stunden um den Kindern Spielsachen, die wir aus Italien mitgebracht hatten, zu schenken. Wir trafen Tip, ein 12 jähriges Mädchen, die versucht hatte Selbstmord zu begehen (zum 4. Mal), weil ihr Onkel sie seit Jahren missbraucht hatte und sie sich dafür schämte. Wir trafen Am, die mit einer Kopfanomalie geboren wurde, sich aber glücklich schätzen kann, bei ihren Großeltern zu leben, die sie lieben (ihre Mutter ... Weiter lesen... |
Reisetagebuch 5.Teil 2010/11![]() Viele Jahre lang war ich ein freiwilliger Helfer im Waisenhaus von Pattaya. Nun bin ich einer der Sponsoren und noch immer geht es mir wie damals: ich möchte nicht dabei sein, wenn ein Kind das Waisenhaus verlässt, weil es adoptiert wurde. Ich möchte das etwas genauer erklären, da mich bereits viele gefragt haben, wie ich mich fühle, wenn ein Waisenkind tatsächlich Eltern und ein wirkliches Zuhause findet. Das vorrangige Gefühl ist Freude, denn das Leben in einem Waisenhaus ist ein bisschen wie in einer Militärschule - nicht einfach und von vielen Regeln ... Weiter lesen... |
Reisetagebuch 6.Teil 2010/11![]() Immer wenn ich zu der kleinen Schule auf Koh Chang fahre und ich all die Kinder spielen sehe und ihr Geschrei höre, geht mir das Herz auf. Es ist immer so – seit ich im Waisenhaus in Pattaya zu arbeiten begonnen habe. Ich kenne viele Leute, hauptsächlich Männer, die sich mit Kindergeschrei schwer tun – aber ich geniesse es richtig, ja, man könnte fast sagen, es entspannt mich. (Ich habe immer schon gewusst, dass ich etwas skurill bin.) Immer wenn ich zur Schule komme, versammeln sich die Kinder rund um den Zaun aus Bambus,... Weiter lesen... |
Reisetagebuch 7.Teil 2010/11![]() Beginnen wir, wo wir das letzte Mal aufgehört haben... wie gesagt, mussten wir die Aluminiumteile einer Hütte austauschen...ich kaufte zehn nagelneue Aluminiumplatten, da das gebrauchte Zeug – wie ich bereits erlebt habe - bereits in der nächsten Regenzeit wieder Probleme machen würde. Ich sage den VolontärInnen immer, dass es notwendig ist, denjenigen zuzuhören, die mehr Erfahrungen haben – doch dann musst du die Dinge selber ausprobieren. In einer Hütte aus Holz und Metall zu leben, ist eine Erfahrung, die wir uns nicht einmal vorstellen können. Es ist ein vollkommen anderes Leben. In so einer Hütte hört man ... Weiter lesen... |
Diario di viaggio 2010/11 - Speciale Est![]() Non ho mai scritto il diario di viaggio durante l'estate (italiana). Ma quest'anno mi è stato chiesto e cosi eccomi qui. Sapete tutti, o quasi, che io l'estate la passo in Italia per la raccolta fondi. Ma non solo. Non ho mai pensato che le mie esperienze in terra asiatica debba portare esclusivamente un ritorno economico. Benchè fondamentale per la riuscita dei nostri progetti, il mero lato economico, non è l'unico obbiettivo che mi prefiggo quando sbarco nella nostra cara ma malandata Italia. Conoscere tanta gente, spiegare loro quello che facciamo, cercare di passare un messaggio soprattutto di tolleranza verso ... Weiter lesen... |
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